Silent Flood
Am Ufer des Dnjestr in der Westukraine lebt eine kleine religiöse Gemeinschaft, die ihren Alltag bis heute weitgehend ohne moderne Technik gestaltet. Die Menschen bewirtschaften ihre Felder mit Pferd und Wagen, leben eng mit der Natur und folgen einer pazifistischen Glaubenstradition.
Die Region war bereits Schauplatz der beiden Weltkriege und wird regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist der Krieg erneut Teil des Alltags. SILENT FLOOD begleitet die Dorfgemeinschaft und ukrainische Soldaten, die sich nach ihrer Heimat sehnen, und zeigt, wie unterschiedliche Lebensrealitäten unter den Bedingungen des Krieges aufeinandertreffen. Ohne Kampfszenen entsteht ein eindringliches Bild von Gemeinschaft, Verlust und der Suche nach Normalität in einer von Unsicherheit geprägten Zeit.Nach dem Film lädt der Verein Ukrainer in Karlsruhe zum Filmgespräch ein.