Freiheit für Palästina Demonstration
Schluss mit dem Morden durch Beschuss und Hunger in Gaza!
Kommt zur Demonstration am 9. August um 14:00 auf dem Friedrichsplatz
Karlsruhe!
Fast 60.000 Menschen wurden allein im Gazastreifen durch israelische
Waffen getötet, darunter 20.000 Kinder – und das sind nur die namentlich
bekannten. Dazu kommt noch eine Dunkelziffer an Toten, durch mangelnde
Ernährung und fehlende medizinische Versorgung. Schätzungen gehen dabei
von etwa 200.000 Toten aus, 80% davon Zivilist:innen.
Schon lange sprechen israelische Machthaber offen von ihrem Ziel der
ethnischen Säuberung
Gazas, von der Konzentrierung und Vertreibung mehrerer Millionen
Menschen. Große Teile Gazas wurden bereits dem Erdboden gleich gemacht.
Für fast 90% der Fläche gibt es einen Evakuierungsbefehl seitens der
israelischen Armee.
Die Vertriebenen verhungern und werden immer wieder an den viel zu
wenigen Essensausgaben erschossen. Laut UNICEF sind Stand 28. Juli über
147 Menschen in Gaza an Mangelernährung gestorben, mindestens 88 davon
Kinder. Das Sterben an Hunger beschleunigt sich. Auch für viele Menschen
die noch leben, wäre jede Hilfe die jetzt zugelassen würde schon zu
spät.
In den israelischen Verteilungszentren in Gaza, die fälschlicherweise
als “Humanitäre Stadt” bezeichnet werden, werden bereits 600.000
Palästinenser:innen konzentriert, um sie besser kontrollieren, teilweise
ermorden und schließlich aus Gaza austreiben zu können.
In all dem stehen der deutsche Staat und die deutsche Wirtschaft fest
hinter den Völkermördern und
machen sich mitschuldig. 30% der Waffenimporte Israels stammen aus
Deutschland. Ohne die deutsche Unterstützung wäre der Genozid nicht
möglich.
Unterdessen wird die Solidarität mit Palästina in Deutschland
kriminalisiert und verunglimpft. Besonders als migrantisch wahrgenommene
Menschen und Menschen muslimischen Glaubens werden unter Generalverdacht
gestellt und eingeschüchtert.
Aber wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen. Wir können und dürfen
diesem Unrecht nicht schweigend zusehen. Wir stehen damit nicht allein.
In der ganzen Welt solidarisieren sich Millionen Menschen mit Palästina.
Freiheit für Palästina! Stoppt den Genozid! Stopp der Waffenlieferungen
an Israel!
Öffnung der Grenzen für Hilfslieferungen! Schluss mit den Repressionen!
Über die Aufrufenden:
Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Karlsruher
Stadtgesellschaft. Als Aufrufende sind wir Teil muslimischer
Glaubensgemeinschaften, Palästinenser:innen, außerparlamentarische Linke
und Studierende. Wir sind Gruppen, NGOs und Einzelpersonen.
Uns eint die Notwendigkeit, etwas gegen das unbeschreibliche Leid der
Palästinenser:innen und die deutsche Mittäterschaft zu tun. Rassismus,
Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen haben auf unserer
Veranstaltung keinen Platz.