Arthur Hebel: "Botschaften"

Arthur Hebel: "Botschaften"

Wann: -
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Was: Sonstiges , Kultur

„Mailart“ meint keine E-Mails, sondern Postkarten. Die gehören als künstlerisches Medium dem 20. Jahrhundert an. Steckt aber ein Konzept dahinter, sind sie sehr modern. Der 1930 geborene Karlsruher Architekt Arthur Hebel hatte für seine Postkarten voller Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse ein Konzept: Die Zeichnungen, Collagen, Markerskizzen und Texte waren Botschaften an seinen Freund Franz Sohn: Ironisch, lakonisch, lustig und manchmal ernst.

Die beiden kannten sich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Speyer. Franz Sohn wiederum schrieb Arthur Hebel Briefe und kehrte jeden Tag mit der gleichen Frage nach Hause zurück: „Ist Post da?“ Der Austausch ging über Jahrzehnte. Er dokumentiert nicht nur eine beinahe lebenslange Freundschaft. Sondern auch eine ebenso lange künstlerische Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Politik und individuellem Alltag.

Zur Verfügung gestellt wurden die Arbeiten von Christine Sohn, die als Theater- und Filmschauspielerin sowie als Regisseurin und Autorin gearbeitet hat.

Ausstellung bis 08.11.26

Einlass: 17:45 Uhr

Beginn: 18:00 Uhr

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