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SUMMARY:Feministische Abendveranstaltung zum Internationalen Frauenkampftag
  2026
DTSTART:20260307T163000Z
DTEND:20260307T190000Z
CATEGORIES:Sonstiges\,Queerfeminismus
DESCRIPTION:Am 8. März auf die Straße - Für ein befreites
  Leben.\nWeltweit kämpfen feministische Aktivistinnen für eine Welt ohne
  Frauenunterdrückung für Selbstbestimmung\, gegen Ausbeutung\, für
  Gerechtigkeit und ein gutes Leben für Alle. Dabei ist der Kampf gegen
  das Patriarchat unmittelbar verbunden mit dem Kampf gegen ein
  Wirtschaftssystem\, das auf Profitmaximierung basiert und nicht an den
  Interessen der Menschen orientiert ist. In den letzten Jahren wurden
  Kampfformen wie z.B. der Frauenstreik neu belebt und das ist auch bitter
  notwendig\, denn bereits erkämpfte Frauenrechte werden wieder offen in
  Frage gestellt.\n\nRechtsruck bekämpfen ist für uns Frauen
  Überlebenssache.\nRund um den Globus stellen wir seit Jahren eine
  deutliche Rechtsentwicklung bis weit in die Mitte der Parteienlandschaft
  und der Gesellschaft fest. Zu den Grundüberzeugungen rechter bis
  faschistoider Gesinnung gehört ein religiös-reaktionäres Frauenbild.
  Das heißt die Absage an alle emanzipatorischen Lebensformen\, die
  Verpflichtung für Frauen möglichst viele Kinder zu bekommen\, die
  Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen wird weiter verschärft\,
  die Gewalt an Frauen nimmt zu und die Zahl der Femizide
  steigt.\nGleichzeitig werden erkämpfte Rechte im Arbeitsleben und
  soziale Errungenschaften abgebaut. Frauenarmut bleibt ein Grundproblem
  währen alles getan wird um die Profitraten der Aktionäre zu sichern
  damit die Reichen immer reicher werden können. Machen wir uns keine
  Hoffnungen\, dass die Regierungen des Kapitals an diesen Zuständen etwas
  ändert. Das müssen wir schon selber tun!\n\nKriegsregime und
  Spardiktat: Nicht mit uns!\nDeutschland soll wieder kriegstüchtig
  gemacht werden und bei der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung in Europa
  eine Spitzenfunktion einnehmen. An vielen Kriegen um wirtschaftliche und
  militärische Einflusssphären ist die BRD seit Jahren direkt oder
  indirekt beteiligt durch militärische Interventionen\,
  Waffenlieferungen\, Wirtschaftboykotte und mediale Einflussnahme. Für
  die neu ausgerufene Kriegstüchtigkeit\, den Ausbau der Bundeswehr\,
  Waffenproduktion und -lieferungen in Kriegsgebiete werden Sondervermögen
  kreiert und immer neue Ausgaben bewilligt.                Die Schulden
  und die Kreditlasten werden aus den öffentlichen Haushalten
  refinanziert. Das heißt\, das letztendlich wir als Beschäftigte und
  Menschen die auf die öffentliche Leistungen angewiesen sind\, dafür
  zahlen müssen. Diese Sparmaßnahmen finden schon jetzt statt\, auch hier
  in Karlsruhe. Öffentliche Gelder für z.B. Frauenberatungsstellen\, den
  Geschwisterkind-zugschlag für die Kita oder die Jugendhilfe werden
  gestrichen.    \nDiese Folgen werden als Alternativlos darstellt und
  treffen wie immer uns Frauen ganz besonders. Vor diesem Hintergrund hat
  der “Internationale Frauenkamptag” 2026 für uns eine besondere
  Bedeutung Wir sind nicht bereit unserer zunehmenden Verarmung\,
  Einkommensverluste und Abbau von sozialen Errungenschaften hinzunehmen um
  den Ausbau eines Kriegsregimes zu unterstützen.\nSparen wir uns die
  Parteien des Kapitals! Verweigern wir uns der Kriegspolitik! Streiken und
  Sabotieren wir! Werden wir Teil eine breiten kämpferischen
  Frauenbewegung!\n\nFrauenkampf ist international!\nDie Politik der
  Herrschenden führt auf der ganzen Welt zu kriegerischen Konflikten.
  Dabei werden die Körper von Frauen zum Schlachtfeld. Systematische
  Vergewaltigungen\, sexuelle Sklaverei und weitere grausame Ausbeutung
  sind dabei nicht die Tat von Männern die ihre Triebe nicht beherrschen.
  Sie ist ein gezielter Akt der Demütigung\, Zerstörung von Frauenleben
  und soll die soziale Ordnung brechen. Doch Mutige Frauen ob im Sudan\, in
  Afghanistan\, im Kongo\, Palästina und an vielen anderen Orten zwingen
  uns hinzusehen. Sie riskieren täglich ihr Leben indem sie
  Öffentlichkeit zu den Kriegsverbrechen herstellen und sich wehren. Diese
  kämpferischen Frauen machen Mut und fordern zum Widerstand auf.
  Widerstand den wir bei uns Fortsetzen müssen. Wehren auch wir uns gegen
  Krieg und Wehrpflicht. Denn die Debatte um Einbeziehung von Frauen in die
  Bundeswehr ist kein emanzipatorischer Fortschritt. Krieg bedeutet auch
  immer Krieg gegen uns Frauen. Unsere Perspektive ist auf der Seite
  unserer Schwestern auf der ganzen Welt. Ihnen gilt unsere Solidarität.
  Sie zeigen uns nicht nur\, dass Widerstand notwendig ist\, sondern auch
  was wir erreichen können.\n\nFrauenbefreiung ist möglich –lassen wir
  uns unsere Träume nicht zerstören.        \nDie Frauenbewegung in
  Rojava/Nordsyrien hat es trotz massiven Widerstand geschafft eine
  Frauenrevolution einzuleiten. Mit Doppelstrukturen\, autonomen
  Fraueneinheiten\, Schaffung von Frauenhäusern und gesellschaftlichre und
  juristischer Gleichstellung haben sie sich ihren Platz in der
  Gesellschaft erkämpft. Aber auch mit den aktuellen Entwicklungen in der
  Region ist der Kampf gegen die Islamisten noch nicht vorbei. Egal ob sie
  von der Türkei kommen oder die neue Regierung in Damaskus bilden. Die
  Frauen in Rojava haben bereits angekündigt\, dass sie sich nicht
  unterordnen werden und ihre Erkämpften Rechte verteidigen werden im
  Vertrauen auf ihre Fähigkeiten und die eigenen Möglichkeiten\, Geduld
  und Ausdauer bei der weiteren Entwicklung und der Veränderung
  patriarchaler Gesellschaftsstrukturen.                                   
                                  \nAuch in Deutschland müssen wir unsere
  Wut über die bestehenden Verhältnisse in Widerstand verwandeln. Nur
  gemeinsam\, organisiert und unbeherrschbar können wir die Welt
  verändern. Wir müssen unseren Kampfformen um Befreiung eine neue
  Qualität geben. Der Internationale Frauentag kann dazu ein Auftakt sein
  und ein Schritt\, indem wir deutlich machen dass wir uns durch angesetzte
  Landtagswahlen an diesem Tag nicht von Protesten abhalten lassen und am
  Aufbau einer kraftvollen Bewegung mit internationaler Zusammenarbeit
  weiterarbeiten werden.\n\nMachen wir das Jahr 2026 zu einem neuen Schritt
  in eine Zukunft ohne Frauenunterdrückung\, Ausbeutung und Krieg!
LOCATION:jubez\, Kronenpl. 1\, 76133 Karlsruhe
GEO:49.0085304;8.409655928693182
ORGANIZER:mailto:8. März Bündnis Karlsruhe
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