BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:karlsunruh.org
METHOD:REQUEST
BEGIN:VEVENT
UID:44f1e8fc-0afb-4b5c-b8ac-fa1a3331f51c
URL:https://karlsunruh.org/event/44f1e8fc-0afb-4b5c-b8ac-fa1a3331f51c
SUMMARY:Lichter der Straße
DTSTART:20251207T163000Z
DTEND:20251207T183000Z
CATEGORIES:Film\,Sonstiges
DESCRIPTION:17:30Filmemacherin zu GastTickets\nAuf der Suche nach reisenden
  Frauen trifft die Regisseurin auf eine Wandergesellin\, eine
  Van-Bewohnerin und zwei jenische Frauen. Mit poetischen Texten und
  Bildern folgt sie ihren Wegen – und entdeckt inmitten geordneter
  deutscher Landschaften verborgene Räume des Unterwegsseins.\nWas heißt
  es\, heute in Deutschland nomadisch zu leben? Wie wird man wahrgenommen\,
  wenn einem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer
  Status? Welche Vorurteile begegnen Menschen\, die jenseits der
  40-Stunden-Festanstellung arbeiten und erfüllt sein wollen? Um Antworten
  auf diese Fragen zu bekommen\, geht Anna Friedrich ein Stück des Weges
  zusammen mit vier Frauen\, die das Reisen dem Sesshaften vorziehen.Die
  Wandergesellin Magdalena liebt die Intensität des permanenten
  Neuanfangs\, doch ihr Weg bleibt ein ständiges Aushandeln zwischen der
  Freiheit des Wanderns und der Beständigkeit ihres Berufs als
  Landwirtin.Johanna ist seit Jahren als Aktivistin mit ihrem umgebauten
  Lkw auf verschiedenen Wagenplätzen zu Hause und beteiligt sich immer
  wieder an politischen Protesten wie Waldbesetzungen.Elwera\, eine
  ehemalige Hochseilartistin\, und ihre Enkelin Ghislaine gehören zur
  Gemeinschaft der Jenischen\, die von Markt zu Markt ziehen und damit eine
  seit Generationen bestehende Tradition fortführen. Die Jenischen sind
  eine eigenständige\, transnationale ethnische Minderheit mit eigener
  Sprache\, eigener Kultur und eigenen Traditionen. Sie sind ein fester
  Bestandteil Deutschlands und Europas und doch führen sie meist ein Leben
  am Rande der Gesellschaft. Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum
  Rassismus sind auch heute noch keine Seltenheit.\nRegisseurin Anna
  Friedrich nutzt die Gespräche\, um die eigene Sehnsucht nach dem
  Unterwegssein genauer auszuleuchten\, aber auch\, um die sesshafte Welt
  im Blick dieser Frauen kritisch zu spiegeln. So werden die Potenziale des
  Nomadischen sichtbar – und wie sie zwischen Niederlassungserlaubnissen
  und Gartenzäunen zu verkümmern drohen. Wenn man sich auf die andere
  Seite des Zauns begibt\, tun sich Möglichkeiten
  auf.\n\nhttps://kinemathek-karlsruhe.de/film/lichter-der-strasse/
LOCATION:Kinemathek\, Kaiserpassage 6 76133 Karlsruhe
GEO:49.010608500000004;8.396970535255974
ORGANIZER:mailto:Kinemathek
END:VEVENT
END:VCALENDAR
