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SUMMARY:Operation Afrika – Die Jagd nach den Rohstoffen der Zukunft
DTSTART:20250924T170000Z
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CATEGORIES:Film\,Klimagerechtigkeit
DESCRIPTION:Bis 2050 will die EU klimaneutral werden und so die schlimmsten
  Auswirkungen des Klimawandels abfedern. Doch die grüne Zukunft hat ihren
  Preis\, auch sie ist nicht ohne Rohstoffe zu haben – und viele kommen
  aus Krisengebieten in Afrika. Bislang hat dort vor allem ein Land die
  Nase vorn: China. Doch Europa will aufholen und verspricht afrikanischen
  Staaten fairere Bedingungen als die autoritäre Konkurrenz aus Asien.
  Aber längst nicht alle Länder sind begeistert von der Idee\, dass die
  ehemaligen Kolonalmächte in Afrika wieder auf Ressourcen-Jagd gehen.
  Zwischen Dschungel und Regenwald wird die grüne Zukunft immer mehr zu
  einem erbitterten geopolitischen Wettrennen.\nNach dem Film wird der
  Handelsexperte Dr. Boniface Mabanza Bambu von der Kirchlichen
  Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg (KASA\,
  https://www.woek.de/) über die neuesten Entwicklungen des umstrittenen
  Energieprojekts „Namibia und der grüne Wasserstoff“ informieren. Er
  war im Frühjahr 2025 in Namibia und hat sich mit den Akteuren vor Ort
  über den Sinn und Zweck\, die Fallstricke für Namibia und seine
  Bevölkerung ausgetauscht. Welchen Gewinn\, welchen Verlust\, welches
  Risiko tragen die ungleichen Handelspartner wenn Deutschland in Namibia
  grünen Wasserstoff herstellen möchte um ihn dann mit größtem
  Energieverlust nach Europa zu transportieren? Für Karlsruhe ist das
  Thema besonders relevant\, weil das geplante Erdgaskraftwerk RDK9 im
  Rheinhafen irgendwann mit Wasserstoff betrieben werden soll.\nDie
  Dokumentation begibt sich an die Schauplätze der abenteuerlichen
  Rohstoff-Jagd in Afrika. In der Demokratischen Republik Kongo gelingt es
  den Autoren\, in ausbeuterischen Kleinminen zu drehen\, in denen
  chinesische Händler illegal Kobalt für den internationalen Energiemarkt
  einkaufen.\nIn der namibischen Wüste begibt sich der Film auf die
  Spureneines neuen Mega-Projekts für grünen Wasserstoff. Mit modernster
  Technologie will hier Europa zeigen\, dass es den internationalen
  Anschluss nicht verliert und dabei auch an die Bevölkerung vor Ort
  denkt. Aber einheimische Umweltaktivisten gehen auf die Barrikaden\, denn
  den grünen Milliarden-Investitionen sollen Teile eines Nationalparks zum
  Opfer fallen.\nIn den erdölverseuchten Mangrovenwäldern des
  nigerianischen Nigerdeltas wird klar\, das auch Europa nicht so
  klimafreundlich ist\, wie es gerne in Sonntagsreden behauptet. Denn seit
  dem russischen Angriffskrieg versuchen hier europäische Investoren
  unauffällig lukrative Erdgas-Deals einzufädeln.\nAn einigen Drehorten
  müssen die Autoren die Recherchen aus Sicherheitsgründen immer wieder
  unterbrechen. Am Ende gelingt es ihnen aber\, zwischen namibischer Wüste
  und kongolesischem Dschungel ein eindrückliches Gesamtbild des globalen
  Wettlaufs um die begehrten Zukunfts-Rohstoffe einzufangen\, in dem auch
  die schmutzigen Seiten der Jagd auf saubere Energieträger deutlich
  werden. Für die junge kongolesische Aktivistin Patricia Kashala steht
  fest: „Europa möchte zeigen\, dass es hier alles besser macht – und
  vielleicht versucht es das manchmal auch. Vor Ort sind dann aber meist
  doch die eigenen Rohstoff-Interessen wichtiger als die Rechte der lokalen
  Bevölkerung.“ Und James Mnyupe\, Präsidentenberater in Namibia\,
  sorgt sich mit Blick auf die Begehrlichkeiten aus Europa\, China und
  Amerika: „Wenn die Elefanten kämpfen\, leidet das Gras. Wir müssen
  also höllisch aufpassen\, nicht das Gras zu
  sein.“\n\nhttps://kinemathek-karlsruhe.de/film/operation-afrika-die-jag
 d-nachden-rohstoffen-der-zukunft/
LOCATION:Kinemathek\, Kaiserpassage 6 76133 Karlsruhe
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ORGANIZER:mailto:Kinemathek
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