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SUMMARY:Freiheit für Rojava und Rojhilat!
DTSTART:20260117T150000Z
CATEGORIES:Demo/Kundgebung\,Internationalismus
DESCRIPTION:In Rojavayê (West Kurdistan) und Aleppo (Syrien) greifen seit
  Anfang des Jahres islamistische HTS-Milizen und türkische Proxy Söldner
  die kurdischen Stadtviertel Sheikh Maqshoud\, Ashrafiyeh (Aleppo)\, sowie
  Dörfer in Rojava an. Nachdem bereits Massaker an der alawitischen und
  drusischen Gemeinschaft stattgefunden haben\, werden die Waffen nun auf
  die kurdische Bevölkerung und Selbstverwaltung gerichtet. Über 155.000
  Menschen sind bereits geflohen. Massaker und Massenvertreibungen werden
  an der kurdischen Bevölkerung verübt. Männer werden verschleppt und
  hingerichtet\, Frauen und Kinder als Geiseln genommen.\nWährend dieses
  Vernichtungsfeldzugs reiste EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der
  Leyen nach Syrien. Statt das Morden zu verurteilen\, stellt sie durch die
  EU eine halbe Milliarde Euro in Aussicht – Gelder\, die faktisch die
  Herrschaft und Verbrechen der Islamisten legitimieren und stärken. Der
  NATO-Partner Türkei sabotiert derweil jeden Frieden und greift mit
  deutschen Waffen die kurdische Selbstverwaltung Rojava an. Die
  Bundesregierung macht sich mitschuldig. Sie liefert Panzer und Waffen an
  die Türkei\, schweigt zu den Gräueltaten der Islamisten fordert
  schutzsuchende Menschen in diese Kriegsgebiete abzuschieben. Gleichzeitig
  treibt sie den Aufbau der Wirtschaftsbeziehungen zu der neuen syrischen
  HTS Regierung voran\, stärkt ihr damit finanziell den Rücken und
  legitimiert und befördert die Angriffe auf die kurdische
  Selbstverwaltung. Auch andere Staaten haben Macht-Interessen in der
  Region\, allen voran die USA und Israel\, aber auch die Golfstaaten Katar
  und Saudi-Arabien. Diese Konflikte werden auf dem Rücken der Menschen
  ausgetragen\, das muss endlich enden! \nDie Selbstverwaltung in
  Kurdistan\, allen voran das selbstverwaltete Gebiet Rojava\, hat seit der
  Revolution 2012 neue Arten des Zusammenlebens aufgebaut. Eine
  Gemeinschaft\, die auf Freiheit\, Selbstbestimmung und der Befreiung der
  Frau aufbaut. Auch deshalb sind die Gebiete den Herrschenden in vielen
  Ländern ein Dorn im Auge. Diese Errungenschaften\, die Revolution und
  den Kampf für Frauenbefreiung\, müssen wir gemeinsam mit den
  Kämpfer*innen vor Ort verteidigen. \nZeitgleich kämpfen die Menschen in
  Rojhilat und im gesamten Iran gegen das Regime\, dass mit Terror gegen
  die ganze Bevölkerung antwortet. Es bedarf eines vereinten Widerstands
  von unten\, damit das bestehende Regime nicht durch ein anderes über die
  Köpfe der Bevölkerung hinweg ersetzt wird - keine neue Fassade für die
  gleiche Unterdrückung. Das Leid der Menschen im Iran darf keinesfalls
  für (militärische) Interventionen oder äußere Einflussnahme
  instrumentalisiert werden! Die Lösung für die Menschen im Iran und in
  West und Ost Syrien kann nur ein politisches System sein\, das der
  Bevölkerung endlich die Selbstverwaltung über ihr Land und ein Leben in
  Freiheit gibt!\n\nWir fordern: \n- Sofortiger Stopp der Angriffe auf
  Kurdistan!\n- Einrichtung sicherer Fluchtkorridore und Freiheit für die
  Geiseln!\n- Freien Zugang für humanitäre und
  Menschenrechtsorganisationen sowie Journalist*innen!\n- Anerkennung des
  Rechts auf Selbstverwaltung und das Recht die eigene Zukunft frei zu
  bestimmen!\n- Stopp aller Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiet \n
LOCATION:Marktplatz
ORGANIZER:mailto:IL Karlsruhe
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