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SUMMARY:Kundgebung Safe Abortion Day
DTSTART:20250927T110000Z
DTEND:20250927T130000Z
CATEGORIES:Demo/Kundgebung\,Queerfeminismus
DESCRIPTION:Ersatzlose Streichung des §218 StGB – unser Kampf geht
  weiter!\nAm internationalen Aktionstag “Save Abortion Day” werden
  weltweit Frauen auf die Straße gehen\, um für das Recht auf freien
  Zugang zum Schwangerschaftsabbruch zu demonstrieren. Auch in der BRD wird
  es vielfältige Aktionen geben um das Thema erneut in die Öffentlichkeit
  zu bringen. Der Kampf um sichere Abtreibungen ist zentral\, denn Frauen
  leiden massiv unter der repressiven Gesetzeslage bis hin zu
  gesundheitlichen Folgen. Die Versorgungslage ist prekär und wird sich in
  Zukunft noch weiter verschlechtern.  \nWir fordern\, wir bitten
  nicht!\nOb wir Kinder wollen\, wann und wie viele werden wir Frauen auch
  in Zukunft selbst entscheiden. Es ist immer eine Lebensentscheidung\, die
  von vielen sozialen und privaten Gründen abhängig ist. Die Möglichkeit
  des Schwangerschaftsabbruchs – kostenlos und nach den bestmöglichen
  medizinischen Erkenntnissen durchgeführt\, gehört dazu um tatsächlich
  eine freie Entscheidung treffen zu können. Weder Kirche noch Staat
  können durch Repression\, Vorschriften\, Pseudomoral und
  Kriminalisierung Schwangerschaftsabbrüche verhindern. Es geht letztlich
  um Frauenunterdrückung und den patriarchalen Zugriff auf Frauenkörper.
  Dem werden wir uns nicht nur am “Safe Abortion Day” widersetzen.\nWir
  widersetzen uns!\nRund um den Globus stellen wir derzeit in vielen
  Ländern einen deutlichen Rechtsruck fest – auch in der BRD.
  Reaktionäre Kräfte bilden Regierungen\, teils unter Beteiligung
  faschistischer Kräfte\, wie beispielsweise in den USA und Ungarn. Für
  Frauen ist dies mit einem Angriff auf erkämpfte Rechte und
  Verschlechterungen ihrer Lebensbedingungen verbunden. Zu den
  Grundpositionen rechter Gesinnung gehört ein religiös-reaktionär
  geprägtes Frauenbild. Frauen sollen verpflichtet werden möglichst viele
  Kinder zu bekommen\, Schwangerschaftsabbruch wird als Mord bezeichnet und
  soll entsprechend hohen Strafandrohungen unterliegen\, Ärzte und
  Ärztinnen werden kriminalisiert\, Beratungsstellen angegriffen. In der
  BRD reicht es zwischenzeitlich schon aus einer Richterin durch eine
  gemeinsame Kampagne von Angehörigen der katholischen  Kirche\, der
  CDU/CSU und AFD eine liberale Auslegung des §218 zu unterstellen\, um
  ihre Berufung an das Bundesverfassungsgericht zu hintertreiben. Tätigen
  Krankenhausärzten kann abgesegnet durch Gerichtsentscheidungen von ihrem
  katholischen Krankenhausträger verboten werden\, selbst die bestehenden
  rechtlichen Möglichkeiten innerhalb des §218 (nach Zwangsberatung und 3
  tägiger Wartefrist ist der  Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3
  Monaten legal) umzusetzen. Vor diesem Hintergrund ist nicht nur eine
  weitere Mobilisierung in Sachen reproduktive Gerechtigkeit dringend
  geboten\, sondern auch ein Verständnis zu entwickeln\, die
  Frauenbefreiungsbewegung als aktiven Teil der antifaschistischen Bewegung
  zu verstehen.\nWir verweigern uns dem Kriegsregime!\nKriegstüchtigkeit
  bedeutet Sozialabbau. Während Geld ohne Limit für Bundeswehr\,
  Aufrüstung und Waffenkäufe ausgegeben wird\, und Kriegstüchtigkeit
  hergestellt werden soll\, wird der Bevölkerung ein strenger Sparkurs
  verordnet\, der vor allem alle Bereiche der Daseinsfürsorge und
  Sozialleistungen insgesamt betrifft. Bereits in der Vergangenheit fehlten
  beim Sozialen ausreichende finanzielle Mittel. Nun sollen zusätzliche
  Kürzungen vorgenommen werden. Es wird noch weniger Beratungsstellen für
  die Schwangerschaftsberatung geben\, der Leistungskatalog der
  Krankenkassen soll weiter eingeschränkt werden und Kitaplätze werden
  teurer. Ob ProFamilia\, Beratungsstellen bei Kindesmissbrauch oder
  Vergewaltigung oder Frauenhäuser - sie alle werden mit weniger
  Haushaltsmitteln auskommen müssen\, d.h. weniger Angebote\, weniger
  Personal\, usw. \nWir sind wütend!\nFrauenunterdrückung hat System und
  der Kampf um reproduktive Gerechtigkeit ist ein Teil davon. Wenn wir
  weiter für die ersatzlos Streichung des §218 StGB kämpfen\, dann tun
  wir das im Bewusstsein auch die Ursachen von Patriarchat und Kapitalismus
  anzugreifen und den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Ebenen der
  Frauenunterdrückung durch die aktuelle Politik herzustellen. \nDoch
  trotz Krieg\, Repression und Krise werden wir uns den Gegebenheiten nicht
  anpassen! Wir werden nicht verstummen und unsere rebellische Praxis
  fortführen. In diesem Sinne rufen wir alle auf am \nSamstag\, den 27.
  September mit uns auf die Straße zu gehen. Kundgebung 13 Uhr am
  Friedrichsplatz.\n\n ProFamilia\, OFT\, Die Linke\, Feministische
  Intervention\, IL\, solid linksjugend\n \n    \n\n\n \n\n \n \n\n\n\n\n\n
LOCATION:Friedrichsplatz Karlsruhe
GEO:49.0078801;8.4007574
ORGANIZER:mailto:IL Karlsruhe,Feministische Intervention,Offenes
  feministisches Treffen,Die Linke Karlsruhe,Solid Linksjugend Karlsruhe
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