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SUMMARY:Besuch und Vorstellung des AnArchiv mit Stadtführung "Mythos
  Hambacher Fest"
DTSTART:20260405T080000Z
CATEGORIES:Sonstiges\,Anarchismus
DESCRIPTION:Am 05.04.2026 organisieren wir einen Besuch beim AnArchiv in
  Neustadt a.d. Weinstraße.\n\nDas AnArchiv ist wohl das größte
  anarchistische Archiv in Deutschland.\n\nBei einem Besuch im Archiv
  können wir Einblicke in die Arbeit des Horst Stowasser Institut bekommen
  und einen Überblick über die aufbewahrten Schriften und eine
  Einführung\, wie diese zur Recherche und für wissenschaftliche Arbeiten
  zur Verfügung gestellt werden.\n\nNach der Besichtigung des AnArchiv
  gibt es eine Mittagspause mit Verpflegung und der Möglichkeit sich
  auszutauschen.\n\nIm Anschluss bekommen wir eine Stadtführung zum Mythos
  Hambacher Fest:\n\nMythos Hambacher Fest\n\nNicht nur die AFD und ihr
  nahestehende Institutionen haben das Hambacher Schloss für sich
  entdeckt\, schon seit Jahrzehnten feiern dort staatliche Institutionen\,
  Parteien aller Couleur und rechte Burschenschaften ihre Treffen. Aber als
  das CDU-Mitglied Max Otte 2018 zum „Neuen Hambacher Fest" lud\, war in
  Neustadt und Umgebung die Aufregung groß.\n\nVon Missbrauch der Inhalte
  des Hambacher Festes war die Rede und von der Käuflichkeit der Wiege der
  deutschen Demokratie und der Europäischen Idee.\n\nBei einer Gegendemo
  auf dem Neustadter Marktplatz -organisiert von linken Gruppen - traten
  wie selbstverständlich\, zuerst Vertreter*innen von Parteien der
  sogenannten Mitte an das Mikrophon. Die Zitate aus der Zeit des Hambacher
  Festes\, welche die Politiker*innen dabei immer wieder aus dem
  Zusammenhang rissen\, zeugten vor allem von einem: Von großem
  Halbwissen.\n\nWährend unserer thematischen Stadtführung\, gehen wir
  der Frage nach: Wie kann es sein\, dass sich alle politischen Parteien
  von links bis rechts auf die Inhalte dieses Festes beziehen können.
  Dabei wird das Hambacher Fest durch kritischen Betrachtung vom Kopf auf
  die Füße gestellt. Es werden vor allem Sachverhalte angesprochen\, die
  in der öffentlichen Glorifizierung und Wahrnehmung nicht vorkommen und
  selbstredend in Schulen nicht gelehrt werden.\n\nWie kam es zum Hambacher
  Fest? - Geschichten hinter der Geschichte.\n\nWas waren die Inhalte des
  Hambacher Festes? - Ein Taschendieb als Justizminister.\n\nWer bitte
  wollte Europa? - Die Rede von Johann Georg Wirth\n\nWelche Demokratie? -
  Von Anarchisten\, Bildungsbürgern und Royalisten.\n\nDie Hambacher
  Parteien.\n\nWer konnte sich damals die „Käschteburg" leisten? - Von
  einem Festbankett für 200\,- €.\n\nAlle Menschen seien Brüder -
  Siebenpfeiffers Geschlechterrolle rückwärts.\n\nZensur damals und
  heute. - Wenn Helden zensieren.\n\nWas kam danach? - Pfingsten 1833\, die
  Maxburg\, die Zweibrückener Gerichtsbarkeit und ein königlich
  bayrischer Sektlieferant.\n\nTreffpunkt zur Anreise wird um ca. 10 Uhr
  sein.\n\nUm ca. 17 Uhr werden wir wieder in Karlsruhe zurück sein.\n\nUm
  die Verkehrsmittel zur Anreise und die Verpflegung genau organisieren zu
  können\, bitten wir um eine Anmeldung per Mail: anika@riseup.net\n\nDie
  Veranstaltung ist auf 12 Personen beschränkt.\n
LOCATION:Café Noir\, Schauenburgstraße 5\, 76135 Karlsruhe
GEO:48.98860975680665;8.372009074104096
ORGANIZER:mailto:Anarchismus in Karlsruhe,Café Noir
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