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SUMMARY:Reden und reden lassen – Psychische Gesundheit und Selbsthilfe
DTSTART:20251010T170000Z
DTEND:20251010T190000Z
CATEGORIES:Film\,Sonstiges
DESCRIPTION:Herausfordernde Zeiten führen zu einer Zunahme von seelischen
  Problemen. Menschen warten lange auf Therapieplätze\, was nicht selten
  schwerwiegende Folgen haben kann. Zur Überbrückung der Zeit kann ein
  Besuch bei einer Selbsthilfegruppe unterstützen\, der viel Erleichterung
  schaffen kann.\nDie Psychiatrie-Film-Produzentin Andrea Rothenburg stellt
  Gruppen aus Augsburg\, Berlin und Pirna vor. Sie geben Einblicke in ihre
  Arbeit\, ihre Motivation – und in das\, was Selbsthilfe wirklich
  bedeutet: gelebte Solidarität\, Empowerment und gemeinsames Wachsen. Die
  Berliner Teilnehmerin Nora Fieling sah erst keinen Sinn\, eine Gruppe zu
  besuchen: „Ich hatte Vorurteile gegenüber Selbsthilfegruppen. Was
  sollen mir zehn andere mit Depressionen sagen\, was ich nach vielen
  Jahren mit Depressionen nicht schon längst weiß? Aber dann erlebte ich
  schon in den ersten Gruppentreffen\, wie gut es tut\, verstanden zu
  werden – ohne Moralkeule\, ohne Mitleid\, ohne Maske. Es gibt nicht die
  eine richtige Art von Selbsthilfe. Der Film „Reden und reden lassen“
  macht das auf eine eindrucksvolle Weise sichtbar.“\nOffenheit\,
  gegenseitiger Respekt und ein wertschätzender Austausch prägen die
  Gruppen. Filmproduzentin Rothenburg ist begeistert: „Die Dreharbeiten
  haben mich tief berührt. Der Zusammenhalt und das Engagement ist etwas
  ganz besonderes. Wir dürfen in dem Film erleben\, wie die Menschen
  gemeinsam wachsen\, sich gegenseitig stärken und anderen aufzeigen\,
  dass die Diagnose einer psychischen Erkrankung keine Endstation sein
  muss.“\nDer Film zeigt eindrucksvoll\, wie vielfältig Selbsthilfe sein
  kann. Themen wie Depression\, bipolare Störungen\, Ängste\,
  Traumatisierungen oder Süchte bringen die Beteiligten in die Gruppen. Ob
  Zuhören\, Erzählen und Dabeisein: Der Austausch kann zur
  Stabilisierung\, zur Rückkehr in die Eigenständigkeit und zur Stärkung
  psychischer Widerstandskraft beitragen. Das gilt auch für Angehörige.
  Der Film gibt Einblicke in erste Schritte\, Vorbehalte und Momente der
  Gemeinschaft. Er ermutigt\, nicht allein zu bleiben. Ganz nach dem Motto:
  Gemeinsam weniger einsam.\nIm Anschluss an die Filmvorführungen besteht
  die Möglichkeit zur Diskussion.\nDer Film wurde im Auftrag der Deutschen
  Gesellschaft für Bipolare Störungen e. V. (DGBS) produziert. Weitere
  Informationen und der Trailer sind online verfügbar
  unter:\nhttps://psychiatriefilme.de/i/reden-und-reden-lassen\n\nhttps://k
 inemathek-karlsruhe.de/film/reden-und-reden-lassen/
LOCATION:Kinemathek\, Kaiserpassage 6 76133 Karlsruhe
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ORGANIZER:mailto:Kinemathek
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